| DvISE Service Layer Instabilitäten können allgemein durch den Versuch zustande kommen, defekte Dateien zu verarbeiten. Dies kann nicht nur die Bewegungsdaten betreffen, die da meistens betroffen sind, sondern auch die "Stammdaten", deren Dateisystemspeicherorte ggf. umzubenennen oder zu verschieben sind.
Diese sind:
- Verteilungen:
- \\DAVID\CODE\DATABASE\DISTRIB.*
- \\DAVID\CODE\DATABASE\NAMEING.*
- \\DAVID\CODE\DAVID.RDF
- \\DAVID\ARCHIVE\...\ARCHIVE.URT
- Tobit Archive System
- Im Einsatz unter WinNT(-Derivaten) können Tobit Archives ab ca. 5000 Einträgen Instabilitäten aufweisen, die das Laufzeitverhalten des Service-Layers in Mitleidenschaft ziehen. Bitte suchen Sie unter »\\DAVID\ARCHIVE\...\« ARCHIVE.DAT-Dateien, die größer sind als 2100 kB. Die betreffenden Archive sind ggf. in kleinere Unterarchive aufzuspalten. Wenn sie reine Bewegungsdaten aufnehmen - z.B. Fehlermeldungen - ist die Bereinigung auf 1 Tag festzusetzen (oder ggf. mehr).
- Insbesondere solche Archive sind von Defekten wie folgt zu bereinigen.
Sollten Archives sich nicht, begrenzt oder fehlerhaft editieren lassen, so ist das Archive wie folgt auf Defekte zu prüfen:
Auf Dateisystemebene »DAVID\ARCHIVE\USER\...«: Größe (ARCHIVE.DAT) [Bytes]/430.
Dieser Quotient muss der Anzahl der Einträge in dem betreffenden Tobit Archive entsprechen. Ist das nicht der Fall, so ist folgende Verfahrensweise anzuwenden:
- Die vorhandenen Einträge sind in neues Archive auf Tobit InfoCenter-Ebene zu verschieben.
- Dann sind in dem betreffenden Archive alle Dateien ARCHIVE.* umzubenennen (z.B. in OLD_ARCHIVE.*).
- Jetzt sind von dort auf Dateisystemebene alle noch verbliebenen Dateien in ein anderes ebenfalls neueinzurichtendes Archive zu verschieben, so dass das betreffenden Archive (also das ursprüngliche) völlig leer ist.
- Die Dateien in dem 2. neugeschaffenen Archive sind ja die die auf Tobit InfoCenter-Ebene überhaupt gar nicht mehr zu sehen waren. Dieses Archive ist dann mit Arcutil unter »\\SERVER\...\DAVID\UTIL\WINDOWS\ARCUTIL« zu reparieren.
Dabei ist zwingend die diesem Tool beiliegende *.TXT-Datei zu beachten.
Zur Sicherheit ist zu überprüfen, ob das erste neugeschaffene Archive intakt angelegt wurde (Größe ARCHIVE.DAT). Dann kann hieraus der Inhalt per Drag'n'Drop wieder in das Ursprungsarchive verschoben werden. Genauso ist mit dem 2. neuangelegten Archive zu verfahren.
- Andere:
- \\DAVID\CODE\DATABASE\COLLECT.*
- \\DAVID\CODE\DATABASE\ROBINSON.*
- Alternative (wenn alles versagt):
- Sichern Sie nach Beendigung der DvISE Dienste den Inhalt des aktuellen »DAVID\CODE«-Verzeichnisses auf einem externen Sicherungsmedium.
- Benennen Sie das CODE-Verzeichnis um.
- Legen Sie es anschließend manuell neu an.
- Installieren Sie nun das DvISE System über die bestehende Installation und abschließend spielen Sie das SP5 ein.
- Kopieren Sie nach Beendigung des Dienstes »DvISE Service Layer« die Datei DAVID.USR aus dem umbenannten Verzeichnis ins neue »DAVID\CODE«-Verzeichnis.
- Starten Sie den Dienst »DvISE Service Layer«.
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