Mit der Identifizierungsliste lässt sich die Kennung (z.B. CSID oder CLI) der Gegenstelle für
eine Verteilung oder für die Vergabe eines Referenznamens verwenden. Bei der »Identifizierung«
geht es also nicht um die eigentliche Verteilung, sondern nur um eine Änderung der
Verteilkriterien (Durchwahlinformationen). Hierzu rufen Sie im Service Layer den Menüpunkt
»Datenbanken -> Verteilung -> Identifizierung« auf. Über die Taste [EINFG] bzw. den Button
»Neu« legen Sie einen neuen Eintrag an. Folgende Einstellungen sind zu berücksichtigen:
- Bezeichnung
Geben Sie hier einen Namen für diese Identifizierung ein. Dieser kann auch als
Betreff der verteilten Nachricht eingesetzt werden (siehe »Betreff beibehalten«).
- Genaue Zeichenfolge
Tragen Sie hier die Zeichenfolge ein, mit welcher die Kennung eingehender Nachrichten
verglichen werden soll. Diese Zeichenfolge entspricht also der Kennung
der zu identifizierenden Gegenstelle, z.B.: +4989123456. Der DvISE Service Layer prüft
die exakte Zeichenfolge. Wenn Sie also z.B. ein »+« für die internationale Vorwahl
eintragen und die Gegenstelle dieses Zeichen nicht übermittelt, kann der Eintrag nicht gefunden werden!
Am sichersten ist die Identifizierung daher, wenn Sie bereits eine Nachricht von der Faxgegenstelle erhalten haben
und die exakte Kennung bekannt ist. Klicken Sie dazu die empfangene Nachricht im Tobit InfoCenter
mit der rechten Maustaste an und wählen Sie aus der Liste »Eigenschaften«. Auf der Registerkarte
»Informationen« finden Sie die Zeichenfolge der Verteilkennung.
Alle Nachrichten, die von der Gegenstelle mit der angegebenen Kennung empfangen werden,
erhalten den als »Bezeichnung« eingetragenen Text als Betreff im Empfangsbuch. Hier
können auch Wildcards (* oder ?) verwendet werden. So würde der Eintrag »+31*« als »genaue
Zeichenfolge« ermöglichen, z.B. allen eingehenden Faxen aus den Niederlanden die
Bezeichnung »Niederlande« zuzuweisen.
- Routing-String ersetzen
Als Kriterium für die serverbasierte Verteilung wird generell die »An« Information empfangener
Nachrichten verwendet. Bei der Identifizierung ist es möglich, statt dessen eine beliebige
andere Zeichenkette als Verteilkennung (Routing String) zu definieren. Wenn Sie
diese Möglichkeit nutzen wollen, tragen Sie die zu verwendende Zeichenkette in das Feld
»Routing-String ersetzen« ein. Definieren Sie anschließend eine Verteilregel bzw. eine Verteilvorgabe
für die gewählte Verteilkennung, um das Ziel für die Verteilung festzulegen.
Lassen Sie das Feld »Routing-String ersetzen« leer, wenn Sie die Identifizierung ausschließlich
dazu nutzen möchten, den Betreff empfangener Nachrichten zu überschreiben. In diesem
Fall darf die Option »Betreff beibehalten« (s.u.) nicht aktiviert sein.
- Betreff beibehalten
Geben Sie hier an, ob der ursprüngliche Inhalt des Betreff-Feldes nach der Identifizierung einer
Gegenstelle beibehalten werden soll. Ist diese Funktion deaktiviert, so wird der Betreff mit der
oben eingetragenen »Bezeichnung« beschrieben.
- Zugriffe
In diesem Feld wird die Gesamtzahl der Nachrichten angegeben, die bisher über diesen Eintrag
verteilt wurden.
- Letzter Zugriff
Hier wird der Zeitpunkt der letzten Identifizierung angegeben, die über diesen Eintrag erfolgt ist.
Hinweis:
Weitere Informationen zu dem Thema »Verteilungen unter DvISE« erhalten Sie im KnowledgeBase Artikel 103.041. |