Q-103.058

Registerkarte »Optionen« unter »Konfiguration -> System«

Frage
Problem Es sollen grundlegende Einstellungen am Service Layer vorgenommen werden.
Produkt David
Priorität keine
Effekt harmlos
Datum 10.12.2002

Antwort
Öffnen Sie unter »Konfiguration -> System« im DvISE Administrator (Windows) bzw. im Service Layer NLM (Novell) den Menüpunkt »Wahlwiederholung«.

Der Menüpunkt »Optionen« bietet die Möglichkeit, grundlegende Eigenschaften für den Betrieb des Service Layers zu bestimmen.

Port Auswahl
Dieser Punkt unterscheidet, ob die Job-Übergabe an die Kommunikationsports fortlaufend oder immer beim ersten Port beginnend erfolgen soll. In diesem Fall werden Sie durchaus eine größere Auslastung der ersten Ports und eine geringere Auslastung bei den letzten Ports feststellen, da das System immer bei Port 001 beginnend eine freie Leitung sucht. Die Einstellung kann auf »Fortlaufend« umgestellt werden, wenn z.B. S2M-Karten eingesetzt werden, um die maximale Portbelegung zu erreichen, da in diesem Fall für den nächsten Auftrag immer hinter dem zuletzt genutzten Port nach einem weiteren freien Port gesucht wird.

Corrupt File Detection Default (nur unter Netware)
DvISE greift während des Betriebs ständig auf Systemdateien (wie z.B. die Verteilliste) zurück. Wenn diese Dateien einen fehlerhaften Aufbau haben (z.B. aufgrund eines Serverabsturzes), kann die Stabilität von DvISE beeinträchtigt werden!

Aus diesem Grund werden bei jedem Start des Service Layers die Dateigrößen dieser Systemdateien mit Hilfe von Checksummen überprüft. Sollten während der Prüfung Fehler auftreten, so kann unter diesem Menüpunkt festgelegt werden, wie in einem solchen Fall verfahren werden soll:

  • Don't Start Service Layer
    Der DvISE Service Layer wird nicht geladen, der Start wird abgebrochen. Die fehlerhaften Dateien müssen manuell gesucht und eventuell gelöscht werden, um den Neustart zu ermöglichen.

  • Delete Corrupt File
    Die defekte Datei wird gelöscht. Die verlorenen Daten können z.B. aus einer Datensicherung wiederhergestellt werden. Diese Option sollte nur gewählt werden, wenn sonst keine andere Möglichkeit besteht, einen Neustart durchzuführen.

  • Ignore Error (warning: May crash the server)
    Der Hinweis wird ignoriert und das Laden des Service Layers wird fortgesetzt. Beachten Sie, dass dadurch evtl. ein Serverabsturz bzw. eine Schutzverletzung verursacht werden kann.

  • Repair Corrupt File
    Es wird versucht, die defekte Datei wiederherzustellen. Dieses kann unter Umständen einige Minuten in Anspruch nehmen.
Minimaler Abstand zweier Aufträge (ms)
Beim Start umfangreicher Rundsendungen kann es vorkommen, dass die ersten Sendeaufträge zu schnell an die Ports und die TK-Anlage übergeben werden. So kann es zu Fehlermeldungen wie z.B. »belegt« kommen. Mit diesem Wert können Sie eine Verzögerung in Millisekunden angeben, die zwischen der Zuteilung der Sendeaufträge vergehen soll. Beachten Sie dabei, dass es zu Geschwindigkeitseinbußen kommen kann, da der Service Layer nun eine Pause zwischen zwei erstellten Aufträgen einlegt.

Automatischer eMail-Ausdruck
Empfangene Nachrichten (Faxe, eMails) lassen sich durch entsprechende Einstellungen in den Benutzerkonfigurationen automatisch ausdrucken. In einigen Fällen (z.B. bei internen eMails) ist der automatische Ausdruck empfangener eMails jedoch unerwünscht. Durch Deaktivierung dieser Funktion erreichen Sie, dass empfangene eMails generell nicht automatisch ausgedruckt werden. Empfangene Telefaxe sind hiervon nicht betroffen.

Automatischer Ausdruck bei Empfang
Bei Aktivierung dieser Funktion werden empfangene Nachrichten generell automatisch ausgedruckt. Ist diese Funktion deaktiviert, muss der Ausdruck dieser Nachrichten bei Bedarf manuell erfolgen. Protokolldrucke versendeter Nachrichten sind hiervon nicht betroffen.

Ist diese Funktion nicht aktiviert, erfolgt generell kein automatischer Ausdruck empfangener Nachrichten. Einstellungen zum automatischen Ausdruck in den Benutzerkonfigurationen (Menüpunkt »Empfang -> Automatischer Ausdruck«) sowie in den Verteilregeln werden in diesem Fall ignoriert.

Indexerstellung erlauben
Dieser Punkt bestimmt, ob bei der automatischen Datenbereinigung eine Index-Datei erstellt werden soll, die für die Archive übergreifende Suchfunktion im Bereich Web Server-Dienste benötigt wird.

Die Index-Datei enthält eine Auflistung sämtlicher Worte, die in den Betreffzeilen und Nachrichtentexten aller Archive-Einträge enthalten sind. Wenn Sie diese Funktion aktivieren, wird bei der nächsten Datenbereinigung diese Index-Datei komplett erstellt. Sobald die Datei existiert, wird während der darauf folgenden Datenbereinigungen der Inhalt der Index-Datei mit dem aktuellen Stand verglichen und - wenn nötig - angepasst. Um die Indizierung bestimmter Worte generell zu verhindern, tragen Sie diese in die Text-Datei »\DAVID\CODE\INDEX\SKIP.TXT« ein.

Message Tracking aktivieren
Aktivieren Sie diese Funktion, wenn den DvISE-Benutzern die Message-Tracking-Funktionen zur Verfügung stehen sollen. Im Tobit InfoCenter können dann z.B. eMail-Nachrichten als Einschreiben versendet werden, bei denen der Absender über das Öffnen der Nachricht durch den Empfänger informiert wird. Ist diese Funktion deaktiviert, so werden den Benutzern die Message-Tracking-Funktionen im Tobit InfoCenter generell nicht angeboten.

Die Message-Tracking- Funktionen können für den internen und den externen Nachrichtenverkehr genutzt werden. Beachten Sie jedoch, dass bei externem Versand entsprechende Rückmeldungen nur dann erzeugt werden, wenn die Gegenstelle ebenfalls Message-Tracking-Funktionen unterstützt. Beachten Sie dazu auch die Hinweise im Handbuch zum Tobit InfoCenter.

Hinweis:
Weitere Informationen zu dem Thema »Generelle Systemeinstellungen unter DvISE« erhalten Sie im KnowledgeBase Artikel 103.054.