| Frage | |
| Problem | Es soll das Virtual Private Mail Network (VPMN) bei den eMail-Diensten genutzt werden. |
| Produkt | David |
| Priorität | keine |
| Effekt | harmlos |
| Datum | 26.06.2006 |
| Antwort |
| Virtual Private Mail Network ermöglicht ebenso wie TLS eine vollkommen verschlüsselte Übertragung von eMails und Dateien über das öffentliche Internet, ohne dass Benutzer-Keys vergeben
und verwaltet werden müssen. Die Verschlüsselung findet direkt auf dem Quell- und Zielserver
statt und betrifft damit die gesamte Internet-Strecke. Darüber hinaus beinhaltet die VPMN-Technologie Geschwindigkeitsvorteile, da während der Übertragung bereits softwareseitig der Datenstrom komprimiert wird. Außerdem entfällt die bei konventioneller SMTP/MIME-Übertragung erforderliche Umwandlung von 8 auf 7 Bit, so dass die gesamte Bandbreite ausgenutzt werden kann.
VPMN stellt keinen generellen Standard dar und kann daher nicht für den generellen eMail-Verkehr eingesetzt werden. Diese Technologie ist ausschließlich beim Austausch von eMails zwischen DvISE Installationen nutzbar. Zur Einrichtung eines Virtual Private Mail Networks müssen die Systemadministratoren gegenseitig einen Schlüssel abstimmen, den sie in ihrer lokalen PostMan-Konfiguration der jeweils anderen Mail Domain zuweisen. Beim Versenden einer Mail überprüft PostMan zunächst, ob für die Zieladresse ein solcher VPMN-Schlüssel existiert. Ist dies der Fall, so werden die Informationen verschlüsselt und komprimiert an die Gegenstelle übertragen und dort mit dem eigenen Schlüssel automatisch wieder entschlüsselt und ausgepackt. Andernfalls findet der Message-Transfer über die konventionellen SMTP/MIME-Standards statt. Wenn Sie diese Art der Verschlüsselung nutzen möchten, so wählen Sie im PostMan-Konfigurationsmenü den Punkt »VPMN-Daten«. Nehmen Sie hier folgende Einstellungen vor:
Weitere Informationen zu dem Thema »Datensicherheit bei den eMail-Diensten« erhalten Sie im KnowledgeBase Artikel 103.164. |