| Der Eintrag
ExtendADs: CreateClasses failed with errocode 80004005
UpdateSchemaMasterCache: Updated with errorcode 0
InstallGateway: ExtendADs failed
in der SETUP.LOG ist ein MAPI Error Code, der allerdings nicht zangsläufig durch die MAPI verursacht werden muss.
Daher sollte stets der erste Schritt sein zu prüfen, ob die verwendete MAPI32.DLL im Verzeichnis »WINNT\SYSTEM32« die Extended MAPI 1.0 für Windows NT
ist.
Die MAPI32.DLL im Verzeichnis »Programme\Exchsrvr\BIN« ist die optimalste Version der MAPI32.DLL und sollte entsprechend auf dem Exchange Server und dem Domain Controller Verwendung finden. Vor einem etwaigen Austausch nennen Sie die alte MAPI32.DLL in MAPI32_DLL.OLD um. Nur in Verbindung mit der Extended MAPI 1.0 für Windows NT lässt sich der Dienst »DvISE Connector for MS Exchange« starten.
Da während der Installation des Connectors to MS Exchange 2000 for DvISE kurz DvISE Connector der Zugriff durch den installierenden Benutzer über die MAPI geregelt wird, kann der Fehler 80004005 auch durch unzureichende Rechte des Benutzer verursacht werden. Folgende Punkte sollten vor der Installation des DvISE Connectors beachtet werden:
- Verwenden Sie zur Installation des DvISE Connectors idealerweise den Administrator, wobei dieser direktes Mitglied der Gruppen »Administratoren, Domänen-Admins, Organisations-Admins, Richtlinien-Ersteller-Besitzer und Schema-Admins« sein muss.
Die Zugehörigkeit allein der Gruppe der Domänen-Admins bewirkt nicht, dass der installierende Benutzer auch die Rechte der Domänen-Admins angegliederten Gruppen übernimmt!
- Sollte nur ein Domain Controller vorhanden sein, so empfiehlt sich die separate Installation des DvISE Connectors auf diesem Server, da hierdurch sichergestellt ist, dass die Benutzerkonten mit der zusätzliche Registerkarte »DvISE Connector« ausgestattet werden können.
Hinweis:
Dies ist nicht bindend, jedoch wenn der Errorcode 80004005 eintreten sollte, eine empfehlenswerte Vorgehensweise, um etwaige Connectivitäts- oder Zeitsynchronisationsprobleme zum Domain Controller auszuschließen. Sie sollten dies zumindest testweise durchführen, nachdem der DvISE Connector auf dem Memberserver deinstalliert worden ist.
- Microsoft empfiehlt zwar die Installation von Exchange 2000 nicht auf einem alleinstehenden Domain Controller durchzuführen, jedoch steht dies im Zusammenhang mit Sicherheits-, Performance- und Auslastungsgründen. Sollte der Exchange Server ausfallen, so kann das gesamte Netzwerk ausfallen.
In der Praxis empfiehlt es sich daher einen alleinstehender Domain Controller als FSMO einzurichten und Exchange 2000 auf einem zusätzlichen Domain Controller zu installieren. Hierdurch werden effizient die Punkte Sicherheit, Performance und einfacheres Managment sichergestellt. Allein durch die Active Directory bedingte Replikation der Domain Controller untereinander ist ein höheres Maß an Sicherheit gewährleistet und das Management von Exchange 2000 wird verbessert.
Auch dies ist nur ein allgemeiner Hinweis und nicht bindend, wenn auch erfahrungsbedingt empfehlenswert.
Wenn diese Vorgehensweise generell nicht erwünscht ist, so müssen Sie die ergänzenden Hinweise bezüglich der Erweiterung der Benutzerkonten mit der Registerkarte »DvISE Connector« im KnowledgeBase Artikel Q-101.490 umsetzen, da Sie sonst nicht die genannte Registerkarte nutzen können.
- Ebenfalls bei getrennter Installation von Exchange, David bzw. Faxware und dem DvISE Connector muss die Zeit auf den Servern absolut synchron laufen, da die Anmeldung und der Startvorgang des DvISE Connectors durch das Kerberos-Protokoll von Windows 2000 geregelt wird.
- Bei Verwendung mehrer Domain Controller muss sichergestellt sein, dass der installierende Benutzer nicht nur wie bereits beschrieben über notwendige Rechte verfügt, sondern diese auch uneingeschränkt auf den Schemamaster und RID-Master einsetzen kann. In diesem Zusammenhang muss die beidseitige und fehlerfreie Replikation zwischem dem FSMO und dem Domain Controller, auf dem Sie die Installation des DvISE Connectors vorgenommen haben, sichgestellt sein.
Standardmäßig replizieren sich die Domain Controller mit dem FSMO stündlich, halbstündlich oder viertelstündlich, je nach Einstellung. Nach der Installation des DvISE Connectors sollte daher die Replikation manuell angestossen werden, damit die Erweiterungen der ADS in der ganzen Organisation veröffentlicht werden.
Auch auf Verwendung eines Unterstriches in Bezeichnungen von Netzen, Hosts, Gateways, Organisationen, Domänen, usw. sollte verzichtet werden, um konform zur RFC 952 und RFC 1123 zu sein.
Microsoft geht hier einen Schritt weiter und erlaubt es, die Namen mit UTF8 Enconding zu erstellen, wobei dies aber nicht mehr RFC konform ist. Dieser Microsoft Artikel befasst sich mit der Thematik.
Tobit Software empfiehlt die Einhaltung der Konformität. |