| Bei eMails, die gleichzeitig an mehrere Empfänger versendet wurden, stehen all diese Adressen gleichberechtigt nebeneinander im Empfänger-Adressfeld (To-Feld). Hierdurch können Probleme auftreten, da auf diese Weise der individuelle Empfänger der aktuellen Nachricht nicht eindeutig ermittelt werden kann. Das führt dazu, dass nach dem Abholen der eMail durch den Grabbing Server sämtliche Adressen des To-Felds ausgewertet werden. Aus diesem Grund wird für alle Empfängeradressen, die nicht im eigenen System existieren ein Eintrag im »Unverteilt« Archive erzeugt.
Auszuwertendes Adressfeld
Um dies zu vermeiden, stellen einige Provider ein zusätzliches Adressfeld zur Verfügung, in welchem ausschließlich die Adresse des aktuellen Empfängers angegeben wird. Falls Ihr Provider ein solches Adressfeld zur Verfügung stellt, tragen Sie den Namen dieses Feldes hier ein. Dieses Adressfeld wird dann anstatt des To-Feldes ausgewertet. Ob ein solches zusätzliches Adressfeld genutzt werden kann und welchen Namen es besitzt, können Sie direkt bei Ihrem Provider erfragen.
Beispiel:
Der DvISE Mail Access Server bietet für diesen Zweck das Feld »X-Delivered-To«. Um dieses Feld als Auszuwertendes Adressfeld zu nutzen tragen Sie Folgendes ein:
X-Delivered-To
Hinweis:
Steht kein zusätzliches Adressfeld zur Verfügung, können Sie die gültigen Adressen durch entsprechende Einträge in dem Feld »Zieladresse« festlegen.
Die oben beschriebene Methode mit dem "Auszuwertendes Adressfeld" sollte jedoch bevorzugt werden!
Zieladresse
Bei eMails, die gleichzeitig an mehrere Empfänger versendet wurden, stehen diese Adressen gleichberechtigt nebeneinander im Empfänger-Adressfeld
(To-Feld). Hierdurch können Probleme auftreten, da auf diese Weise der individuelle Empfänger der aktuellen Nachricht nicht eindeutig ermittelt werden kann. Das führt dazu, dass nach dem Abholen der eMail durch den Grabbing Server sämtliche Adressen des To-Felds ausgewertet werden. Aus diesem Grund wird für alle Empfängeradressen, die nicht im eigenen System existieren ein Eintrag im »Unverteilt« Archive erzeugt.
Wenn Sie dies vermeiden möchten, und hierzu nicht die Auswertung eines zusätzlichen Adressfeldes zur Verfügung steht, können Sie die gültigen Adressen durch entsprechende Einträge in dem Feld Zieladresse festlegen. Folgende Eintragungen sind möglich:
Nur eine Zieladresse
Das To-Feld der abgeholten eMail wird mit diesem Eintrag überschrieben. Die empfangene Mail wird ausschließlich in dem Eingangs Archive abgelegt, das der hier eingetragenen Adresse entspricht. Alle weiteren Adressen des ursprünglichen To-Feldes bleiben unberücksichtigt. Beispiel:
thomas.tobit@example.com
Mehrere Adressen durch Komma getrennt
Für jede der hier eingetragenen Adressen wird überprüft, ob sie im To-Feld der abgeholten Mail enthalten ist. Nur wenn dies zutrifft, wird ein individueller Eintrag im jeweiligen Eingangs Archive erzeugt. Beispiel:
thomas.tobit@example.com, info@example.com
Adressangaben mit Wildcards
Für alle Adressen des To-Feldes, die dem hier eingetragenen Kriterium entsprechen, werden individuelle Einträge in den jeweiligen Eingangs Archives erzeugt. Adressen, die diesem Kriterium nicht entsprechen, bleiben unberücksichtigt. Als Wildcards können die Zeichen * (entspricht einer beliebigen Zeichenkette) und ? (entspricht einem beliebigen Zeichen) verwendet werden. Auch die Angabe einer Kombination verschiedener Adressen mit oder ohne Wildcards ist möglich. Hierbei ist als Trennzeichen das Komma zu verwenden. Beispiel:
*@example.com, werk?@example.net, info@example.net
Angabe eines direkten Zielarchives
Anstatt einer Adressangabe können Sie als Zieladresse auch den Pfad eines gewünschten Zielarchives eintragen. Hierbei ist der Real Name des Archives zu verwenden. Es ist der komplette Pfad beginnend beim DvISE-Rootverzeichnis anzugeben. Beispiel:
DAVID\ARCHIVE\USER\10004000\IN
Hinweis:
Die Angabe eines Zielarchives kann nicht mit den oben genannten Adressangaben kombiniert werden. Ein Eintrag in das Feld »Auszuwertendes Adressfeld« und »Zieladresse« ist nicht notwendig. |