| Die Proxy-Software von AVM bietet einen vollständigen Mailserver, die Remotecapi "Capi im Netz" und verschiedene Gatewaydienste. Bei der Nutzung von KEN 2.0 und KEN DSL in Verbindung mit DvISE sind einige Einstellungen zu beachten. Sollte sich bei Ihnen AVM Ken/KEN DSL und der DvISE Server auf einem Rechner befinden, wechseln Sie bitte zum KnowledgeBase Article Q-100.180, der sich mit dieser Thematik beschäftigt. Da KEN kein Software-Router ist, unterstützt es auch nicht IP-Masquerading also NAT (Network Address Translation). Daher ist, wenn KEN und DvISE nicht auf einem Server installiert sind, das Nutzen von SLS nicht möglich. Ist die ISDN-Karte auf auf dem Proxy installiert, kann über die Remotecapi "Capi im Netz" auf diese vom DvISE-Server zugegriffen werden. Hier wird von KEN eine AVM-Capi auf dem DvISE-Server installiert. Beim Portsetup greift die Automatische Hardwareerkennung auf diese Capi zu und alle Daten werden über KEN versendet und empfangen. Beim eMailaustausch sind zwei Konfigurationen möglich: - KEN lässt keine SMTP- oder POP3Anfragen durch den Proxy was bedeutet, dass alle POP3-Postfächer im KEN eingerichtet werden und der Grabbing Server nun diese Postfächer nicht vom Provider direkt, sondern über KEN abholen.
Tragen Sie hierzu im Grabbingserver als POP-Server die IP-Adresse des Proxy und die Zugangsdaten für das Benutzerpostfach ein. Die selbe Verfahrensweise ist beim PostMan anzuwenden. Hier wird als Smarthost die Ip-Adresse des Proxy eingetragen und die Anmeldedaten von KEN hinterlegt. Das Abholen der Virensignaturen über KEN stellt kein Problem dar, hierzu müssen keine Änderungen Vorgenommenwerden. - Eine weiter Möglichkeit bietet sich über die Gatewayeinstellungen von KEN. Hier wird der eMailservice von KEN übergangen indem bei Anfragen über z.B. den Port 25 automatisch der Provider angefragt wird:
- Wechseln Sie in AVM/KEN in den Expertenmodus.
- Unterhalb von »Internet/Gateway-Dienste« legen Sie ein neues Gateway an.
- Dort definieren Sie als Anschluss und als lokaler Anschluss den jeweiligen Port (SMTP = 25, POP3 = 110).
- Nun Geben Sie als "Name des Servers im Internet" ihren Provider an (z.B. mail.provider.de).
- Tragen Sie als DNS-Server im PostMan und Grabbing Server die IP-Adresse des lokalen Server ein, um auf den DNS-Dienst von KEN zuzugreifen.
- Falls Sie eine DFÜ-Verbindung in diese bleiben Modulen definiert haben, deaktivieren Sie diese bitte.
- Jetzt geben Sie im PostMan unter »System -> Smarthost« die IP-Adresse des KEN-Server an und die Zugangsdaten ihres Providers.
- Auch im Grabbing Server tragen Sie in den POP3 Postfächern unterhalb von »Grabbingserver -> Datenbanken -> POP3 Postfächer« als Posteingangsserver die IP ihres KEN-Server an.
- Nun Tragen Sie die Zugangsdaten ihres Porviders ein und der eMailempfang ist gewährleistet.
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