Q-103.042
Identifizierung unter DvISE


Frage
Produkt David
Priorität keine
Effekt harmlos
Datum 10.12.2002

Antwort
Mit der Identifizierungsliste lässt sich die Kennung (z.B. CSID oder CLI) der Gegenstelle füreine Verteilung oder für die Vergabe eines Referenznamens verwenden. Bei der »Identifizierung«geht es also nicht um die eigentliche Verteilung, sondern nur um eine Änderung derVerteilkriterien (Durchwahlinformationen). Hierzu rufen Sie im Service Layer den Menüpunkt»Datenbanken -> Verteilung -> Identifizierung« auf. Über die Taste [EINFG] bzw. den Button»Neu« legen Sie einen neuen Eintrag an. Folgende Einstellungen sind zu berücksichtigen:
  • Bezeichnung
    Geben Sie hier einen Namen für diese Identifizierung ein. Dieser kann auch alsBetreff der verteilten Nachricht eingesetzt werden (siehe »Betreff beibehalten«).

  • Genaue Zeichenfolge
    Tragen Sie hier die Zeichenfolge ein, mit welcher die Kennung eingehender Nachrichtenverglichen werden soll. Diese Zeichenfolge entspricht also der Kennungder zu identifizierenden Gegenstelle, z.B.: +4989123456. Der DvISE Service Layer prüftdie exakte Zeichenfolge. Wenn Sie also z.B. ein »+« für die internationale Vorwahleintragen und die Gegenstelle dieses Zeichen nicht übermittelt, kann der Eintrag nicht gefunden werden! Am sichersten ist die Identifizierung daher, wenn Sie bereits eine Nachricht von der Faxgegenstelle erhalten habenund die exakte Kennung bekannt ist. Klicken Sie dazu die empfangene Nachricht im Tobit InfoCentermit der rechten Maustaste an und wählen Sie aus der Liste »Eigenschaften«. Auf der Registerkarte»Informationen« finden Sie die Zeichenfolge der Verteilkennung.

    Alle Nachrichten, die von der Gegenstelle mit der angegebenen Kennung empfangen werden,erhalten den als »Bezeichnung« eingetragenen Text als Betreff im Empfangsbuch. Hierkönnen auch Wildcards (* oder ?) verwendet werden. So würde der Eintrag »+31*« als »genaueZeichenfolge« ermöglichen, z.B. allen eingehenden Faxen aus den Niederlanden dieBezeichnung »Niederlande« zuzuweisen.

  • Routing-String ersetzen
    Als Kriterium für die serverbasierte Verteilung wird generell die »An« Information empfangenerNachrichten verwendet. Bei der Identifizierung ist es möglich, statt dessen eine beliebigeandere Zeichenkette als Verteilkennung (Routing String) zu definieren. Wenn Siediese Möglichkeit nutzen wollen, tragen Sie die zu verwendende Zeichenkette in das Feld»Routing-String ersetzen« ein. Definieren Sie anschließend eine Verteilregel bzw. eine Verteilvorgabefür die gewählte Verteilkennung, um das Ziel für die Verteilung festzulegen.Lassen Sie das Feld »Routing-String ersetzen« leer, wenn Sie die Identifizierung ausschließlichdazu nutzen möchten, den Betreff empfangener Nachrichten zu überschreiben. In diesemFall darf die Option »Betreff beibehalten« (s.u.) nicht aktiviert sein.

  • Betreff beibehalten
    Geben Sie hier an, ob der ursprüngliche Inhalt des Betreff-Feldes nach der Identifizierung einerGegenstelle beibehalten werden soll. Ist diese Funktion deaktiviert, so wird der Betreff mit deroben eingetragenen »Bezeichnung« beschrieben.

  • Zugriffe
    In diesem Feld wird die Gesamtzahl der Nachrichten angegeben, die bisher über diesen Eintragverteilt wurden.

  • Letzter Zugriff
    Hier wird der Zeitpunkt der letzten Identifizierung angegeben, die über diesen Eintrag erfolgt ist.

    Hinweis:
    Weitere Informationen zu dem Thema »Verteilungen unter DvISE« erhalten Sie im KnowledgeBase Artikel 103.041.