| Die Fax-Hardware muss nicht auf dem DvISE-Hauptserver, sondern kann auf einem beliebigen anderen Windows NT/2000/XP oder Novell NetWare-Rechner installiert sein. DvISE ist in der Lage, mit diesem Rechner zu kommunizieren. Diese Installation wird als Remote-Port bezeichnet. Remote Ports unter Windows NT/2000/XP Installieren Sie DvISE auf dem Server. Anschließend richten Sie dort alle gewünschten Fax-Ports ein. Anschließend beenden Sie die Dienste für die Fax-Ports in der Systemsteuerung von Windows NT/2000/XP und setzen dort die Startart der Dienste auf »Manuell«, da die Ports auf dem Host Server nicht laufen dürfen, wenn die Ports später auf dem Remote Server gestartet werden sollen. Ein Remote Port auf einem Windows NT/2000/XP-Rechner kann auch genutzt werden, wenn der DvISE Server (Host Server) unter Novell NetWare betrieben wird. Anschließend nehmen Sie auf dem Remote Server folgende Änderungen vor: - Kopieren Sie die Dateien DAVIDLIB.DLL, TOBIT32.DLL und TGRAPHIC.DLL in das Windows-Systemverzeichnis »\SYSTEM32«.
- Erstellen Sie ein Root-Verzeichnis (»\DAVID«) und geben Sie dieses Verzeichnis frei für »Jeder«.
- Erstellen Sie die Unterverzeichnisse »\DAVID\CODE« und »\DAVID\TLD\CODE«.
- Kopieren Sie vom DvISE Host-Server die Datei »\DAVID\CODE\DAVID.DAT« in das Verzeichnis »\DAVID\CODE« auf den Remote-Server.
- Kopieren Sie vom DvISE Host Server aus dem Verzeichnis »\DAVID\TLD\CODE« alle Unterverzeichnisse und Dateien in die entsprechenden Verzeichnisse des Remote Servers.
Falls der Host Server unter Novell NetWare läuft, kopieren Sie sämtliche Unterverzeichnise und Dateienaus dem Verzeichnis »\DAVID\NT\DAVID\TLD\CODE« der DvISE Installations-CD in das zuvor erzeugte Verzeichnis »\DAVID\TLD\CODE« auf den Remote Server. Wenn die synthetische Sprachausgabe auch über den Remote Port zur Verfügung stehen soll, kopieren Sie außerdem die Datei TAUDIO.DLL aus dem Verzeichnis »DAVID\NT\DAVID\CODE\TAUDIO« der DvISE Installations-CD indas Verzeichnis »\DAVID\CODE\TAUDIO« des Host Servers.- Beenden Sie alle gestarteten Port-Dienste auf dem Remote-Server.
- Installieren Sie auf dem Remote-Server die CAPI-Treiber für die entsprechende ISDN-Karte.
- Führen Sie auf dem Remote-Server ein Mapping auf das DvISE-Verzeichnis des Host-Servers durch. Achten Sie darauf, dass für dieses Mapping Administratorrechte erforderlich sind. Dann können die Ports auf dem Remote Server mit folgender Syntax gestartet werden:
DvISE Windows NT/2000/XP Host-Server: LokalerDvISEPfad\TLD.EXE PortNummer PATH=\\Servername\DAVID DvISE Novell NetWare Host-Server: LokalerDvISEPfad\TLD.EXE PortNummer PATH=\\Servername\Volume \DAVID -CONSOLE Beispiel: D:\DAVID\TLD\CODE\CAPI\TLD.EXE 001 PATH=\\REMOTESERVER\SYS\DAVID -CONSOLE In dem Beispiel ist unter REMOTESERVER der Name Ihres Remote-Servers anzugeben. Bei einem korrekten Start öffnet sich ein DOS-Fenster (Wirkung des Parameter-CONSOLE), in dem der Port läuft. Beachten Sie, dass bei Remote Ports die Port-Monitor-Funktion im David Administrator des Host Servers nicht genutzt werden kann. Sie erhalten dort die Fehlermeldung, dass der Dienst nicht gestartetist. Somit besteht dort auch keine direkte Möglichkeit der Fehlersuche.Remote Port unter Novell NetWare Unter NetWare können sich diese Server auch in unterschiedlichen Trees der NDS befinden. Ein ausgelagerter Port loggt sich auf dem Server ein, auf dem der Service Layer installiert ist. Das Login kann sowohl im Bindery-Modus als auch im NDS-Modus erfolgen. Um Remote Ports unter NetWare nutzen zu können, gehen sie folgendermaßen vor: Die Module TGRAPHIC.NLM, DAVIDLIB.NLM und TOBITLIB.NLM müssen auf dem Remote-Server im System-Verzeichnis liegen. Darüber hinaus ist auf dem Remote-Server das Verzeichnis»\DAVID\CODE« zu erstellen. Die Datei DAVID.DAT aus dem Verzeichnis»\DAVID\CODE« des Host Servers muss hier hineinkopiert werden. Wenn neben den Remote Ports auch die Text-to-Speech-Engine genutzt werden soll, so muss auch das Verzeichnis »\DAVID\CODE\TAUDIO« vom Host Server auf den Remote Server kopiert werden. Zusätzlich erzeugen Sie auf dem Remote-Server das Verzeichnis »\DAVID\TLD\ CODE\CAPI« und kopieren in dieses Verzeichnis die Datei »\DAVID\TLD\CODE\CAPI\TLD.NLM« aus dem entsprechenden Verzeichnis des Host-Servers. Auf dem Host Server muss ein Benutzer eingerichtet werden, unter dessen Namen sich der Port am Server anmelden kann. Dieser User muss in den genannten Verzeichnissen und deren untergeordneten Verzeichnissen über folgende Rechte verfügen: | Verzeichnis: | Rechte: | | DAVID\TLD | Read,Write,Create,Modify,FileScan | | DAVID\ARCHIVE | Read,FileScan | | DAVID\APPS\FAXWARE\IN\IMG | Read,Write,Create,FileScan | | DAVID\CODE\TAUDIO | Read,FileScan |
Der Port auf dem Remote Server wird nun wie folgt gestartet: LOAD SYS:\DAVID\TLD\CODE\CAPI\TLD xxx LOGIN=Servername/Username.Context [,Password ] Dabei steht xxx für die Nummer des DvISE-Kommunikations-Ports (z.B. 003 für Port 3). Als Servername ist der Name des Servers, auf dem der Service Layer installiert ist, anzugeben.Danach folgt der Username, unter dem sich der TLD anmelden soll, und das entsprechende Passwort dieses Users (sofern vorhanden). Befindet sich der Remote Server in einem anderen Tree als der Host Server, muss beim Login zusätzlich der Name des Trees angegeben werden,in dem der Host Server liegt: LOAD SYS:\DAVID\TLD\CODE\CAPI\TLD xxx LOGIN=Tree/Servername/Username [.Context ][,Passwort ] Wenn die DvISE-Archivestruktur auf dem Host Server nicht auf Volume SYS liegt, muss das entsprechende Volume in der ASCII-Datei DAVIDLIB.INI auf dem Remote Server eingetragen werden. Erstellen Sie diese Datei im SYSTEM-Verzeichnis des Remote Servers und tragen Sie den Parameter wie folgt ein: VOLUME=Volume Name Hinweis: Weitere Informationen zu dem Thema »Hardware und Ports für die Fax-Dienste« erhalten Sie im KnowledgeBase Artikel 103.106. |