| Frage | |
| Problem | POP3-Postfächer sollen via Client abgerufen werden. |
| Produkt | David Grabbing Server |
| Priorität | keine |
| Effekt | harmlos |
| Datum | 12.12.2002 |
| Antwort |
| Bestehende POP3-Postfächer verschiedener Provider können auch direkt aus dem Tobit InfoCenter abgefragt werden, ohne die serverbasierten POP3-Dienste (Grabbing Server) einrichten zu müssen. Hierzu steht ein spezielles Programm-Modul mit dem Namen DVPOP3.EXE zur Verfügung, das direkt auf dem Arbeitsplatz genutzt wird. Die Konfiguration geschieht über das Kontextmenü des Archives, in dem die abgeholten eMails gespeichert werden sollen. Dazu muss das Tobit InfoCenter folgendermaßen erweitert werden: Einstellungen im Tobit InfoCenter Einrichten der abzufragenden Postfächer Das Feld »Address Field to be Evaluated« ermöglicht die Angabe eines alternativen Header-Feldes, aus dem die Empfängeradresse ausgelesen werden soll. Normalerweise stehen z.B. bei eMail-Rundsendungen, die gleichzeitig an mehrere Empfänger versendet wurden, all diese Adressen im Empfänger-Adressfeld (»To«-Feld). Einige Provider stellen aus diesem Grund ein zusätzliches Adressfeld zur Verfügung, in welchem ausschließlich die Adresse des aktuellen Postfachs angegeben wird. Tragen Sie hier den Namen dieses Adressfeldes ein, wenn dieses anstatt des »To«-Feldes ausgewertet werden soll. Wenn Sie verhindern möchten, dass eMails nach dem Abholen durch DvPOP3 auf dem Mail Server des Providers gelöscht werden, aktivieren Sie die Funktion »Leave Messages on Server«. Drücken Sie den Schalter »New« erneut und wiederholen Sie die oben beschriebenen Einstellungen, wenn Sie ein weiteres Postfach abfragen und die abgeholten Mails in dem aktuellen Ziel-Archivespeichern möchten. Um die empfangenen Mails aus weiteren Postfächern in anderen Archives abzulegen, rufen Sie DvPOP3 über das Kontextmenü des entsprechenden Archives auf. Stellen Sie sicher, dass die Benutzer bei Einsatz von DvPOP3 vollständige Rechte auf das Verzeichnis »\DAVID\IMPORT« besitzen, da nur in diesem Fall die Dateianhänge der importierten eMails von dem in DvISE integrierten Viren Scanner auf Viren überprüft und gegebenenfalls gelöscht bzw. bereinigt werden können. Konfigurieren der Verbindungsparameter Verfügen Sie nicht über eine Standleitung zum Internet, können Sie eine WindowsDFÜ-Verbindung für die regelmäßigen Einwahlen nutzen. Voraussetzung hierfür ist, dass diese DFÜ-Verbindung korrekt unter Windows eingerichtet wurde. Wählen Sie dazu unter »Automatic Dialup Networking« die gewünschte Verbindung aus und tragen Sie anschließend in die Felder »Benutzername« und »Passwort« die entsprechenden Daten für die ausgewählte DFÜ-Verbindung ein. Klicken Sie auf »OK«, um die Konfiguration abzuschließen und die vorgenommenen Einstellungen zu speichern. Die eingestellten Verbindungsparameter gelten für alle Postfächer, die über DvPOP3 abgefragt werden. Eine individuelle Konfiguration für verschiedene Mailboxen ist nicht möglich. Sie können lediglich einzelne Accounts, die unter DvPOP3 eingerichtet sind, von der regelmäßigen Abfrage ausschließen (»Exclude This Account from Interval Polling«) oder komplett deaktivieren (»Deactivate Account«). Ein deaktivierter Account wird generell nicht mehr abgefragt. Um ihn wieder zu aktivieren, ist die Markierung aus dem Kontrollkästchen zu entfernen.Der Schalter »Receive« ermöglicht ein manuelles Starten der Mailbox-Abfrage. Nach Betätigen dieses Schalters werden unverzüglich alle nicht deaktivierten Postfächer abgefragt. Auf diese Weise ist es also auch möglich, Mails von den Accounts abzuholen, die von den regelmäßigen Verbindungsintervallen ausgeschlossen wurden. Hinweis: |

