Q-108.462
Nutzung der »Show Interface Services«


Frage
Problem Mithilfe der »Show Interface Services« sollen Video-, Audio- und Bilddateien aus den Multimedia Archives in einem Publikationsverzeichnis zur Verfügung gestellt werden. Was ist bei der Nutzung bzw. Konfiguration der »Show Interface Services« zu beachten?
Produkt David Show Interface Services
Priorität normal
Effekt normal
Datum 15.04.2008

Antwort
Die »Show Interface Services« stellen die Video-, Audio- und Bilddateien aus den Multimedia Archives von David (Archive/Multimedia) in einem definierbaren Publikationsverzeichnis zur Verfügung. Dabei sind die Einträge in diesem Publikationsverzeichnis als so genannte Hardlinks realisiert. Hierbei handelt es sich um eine spezielle Art von Verknüpfungen, welche den Zugriff auf die Quelldatei unter Verwendung eines beliebigen Dateinamens erlaubt. Auf diese Weise ist die Wiedergabe dieser Multimediadateien mit beliebigen Applikationen, wie z.B. mit dem Windows Media Player, möglich. Da sich im Publikationsverzeichnis lediglich die Hardlinks befinden, ist für die Nutzung der Show Interface Services kein zusätzlicher Festplattenplatz erforderlich. Um die Publizierungsdienste zu nutzen, ist der zugehörige David Dienst am David Server zu starten. Klicken Sie dazu im David.Administrator auf das Symbol »David Dienste«, markieren Sie in dem sich öffnenden Fenster den Eintrag »Show Interface Services« und betätigen Sie schließlich die Schaltfläche »Starten«.
    Hinweis
    Sofort nach dem Starten der Show Interface Services wird automatisch mit der Erzeugung der Hardlinks begonnen. Die erzeugten Links bleiben auch nach eventuellem Entladen des Dienstes erhalten.
Sobald der Dienst gestartet ist, steht im Konfigurationsbaum des David.Administrators ein weiterer Menüpunkt mit dem Namen »Show Interface Services« zur Verfügung. Der zugehörige Konfigurationsdialog bietet folgende Einstellmöglichkeiten:
    Publikationsverzeichnis
    Bestimmen Sieden Ordner, der als Publikationsverzeichnis dienen soll. Dieses Verzeichnis muss sich auf dem gleichen Laufwerk befinden wie die David Installation. Die Vorgabe lautet »DAVID/MULTIMEDIA«. Klicken Sie auf die nebenstehende Schaltfläche, um ein anderes Verzeichnis auszuwählen.

    Freigabename
    Bestimmen Sie den Namen unter dem das Publikationsverzeichnis für den Zugriff von anderen Computern innerhalb des Netzwerks erreichbar sein soll. Dieser Name kann frei gewählt werden. Unter Verwendung des hier eingetragenen Namens wird auf Betriebssystemebene eine Freigabe für das Publikationsverzeichnis erstellt.

    Archive-Einträge beim Löschen ebenfalls entfernen
    Aktivieren Sie diese Option, wenn Sie wünschen, dass beim Löschen publizierter Dateien aus dem Publikationsverzeichnis gleichzeitig auch die zugehörigen Archive-Einträge aus dem TAS (Tobit Archive System) entfernt werden sollen. Die betreffenden Multimedia-Objekte sind also anschließend endgültig vom David Server gelöscht. Ist diese Funktion deaktiviert, werden beim Löschen publizierter Dateien lediglich die Hardlinks aus dem Publikationsverzeichnis entfernt, nicht aber die Archive-Einträge im TAS. Der Zugriff auf die betreffenden Objekte über das David.InfoCenter bleibt also weiterhin möglich.

    Hinweis:
    Da diese Option von den Show Interface Services bereitgestellt wird, funktioniert das Löschen nur dann in der eingestellten Weise, wenn der Dienst »Show Interface Services« gestartet ist. Beachten Sie außerdem, dass beim Löschen von Multimedia-Objekten im Tobit InfoCenter die zugehörigen Hardlinks und somit auch die Multimedia-Dateien selbst nicht gelöscht werden, wenn die Show Interface Services nicht gestartet sind. Der betreffende Speicherplatz wird also in diesem Fall nicht freigegeben.

Beachten Sie, dass Ihnen die »Show Interface Services« erst ab David V8+ mit Service Pack 04-Nov-2005 zur Verfügung stehen.

Ab David.zehn! mit installiertem FeaturePack 04-Apr-2007 unterstützen die Show Interface Services auch die Formate bzw. Dateiendungen »MOV«, »MV4« und »M4V« sowie Links auf MP3-Dateien. Zudem wird als Bildformat auch die Endung »TIFF« unterstützt (bisher nur »TIF«).