De-/Neuinstallation des Tobit InfoCenter XP/PC
Für eine komplette Deinstallation inklusive Bereinigung aller Programmdateien und Registryeinträge ist wie folgt vorzugehen:
- Über »Start -> Programme -> Tobit InfoCenter -> Uninstall Tobit InfoCenter« startet man die Deinstallationsroutine für das Tobit InfoCenter XP.
Das Tobit InfoCenter PC deinstalliert man über »Start -> Einstellungen -> Systemsteuerung -> Software -> Programme ändern oder entfernen«.
- Anschließend sind die folgenden Programmdateien mittels der Schaltfläche »Start -> Suchen...« im Verzeichnis »WINNT« bzw. »WINDOWS« zu suchen, um diese bei Vorhandensein zu entfernen.
- DAVID*.*
- DV*.*
- TOBIT*.*
- FW*.*
- FAXWARE*.*
WICHTIG:
Ab Microsoft Windows 2000 werden unter Umständen auch DVD*.* Dateien angezeigt, wie z.B. DVDPLAY.EXE. Diese Dateien dürfen nicht entfernt werden!
Beim Einsatz von Windows XP darf die Datei »FWCFG.DLL« nicht gelöscht werden. Diese Datei wird von der Windows Firewall verwendet.
- Bereinigung der Windows Registry
Über »Start -> Ausführen« startet man mittels des Befehles »regedit« den Windows Registry Editor.
Auf einer Mehrbenutzer Workstation (ab Administrator und einem Benutzer) ist unterhalb des Registryhives »HKEY_USERS\.DEFAULT\Software« der komplette Subhive »Tobit«, falls noch vorhanden, zu entfernen.
Ebenfalls unterhalb von »HKEY_USERS« befinden sich noch weitere Hives wie z.B.
»S-1-5-21-790...\Software«. Auch hier ist jeweils der Subhive »Tobit« zu entfernen.
Auf einer reinen Einzelplatz Workstation entfernt man unterhalb von »HKEY_CURRENT_USER\ Software« den Subhive »Tobit« falls noch vorhanden.
WICHTIG:
Auf dem Server darf der Subhive »Tobit« nicht vollständig entfernt werden, da sonst der DvISE Server nicht mehr lauffähig wäre. Auf dem Server führt man keine Bereinigung der Registry durch.
- Abschließend wird die Workstation neugestartet.
- Vor der erneuten Installation sind folgende Punkte sicherzustellen:
- Novell Client
Wenn sich die DvISE Installation auf einem Netware Server befindet ist sicherzustellen, dass folgende Novell Client Versionen installiert sind:
- Microsoft Windows 98/ME => ab Version 3.30
- Microsoft Windows NT/2000 => ab Version 4.80
- Microsoft Windows XP => ab Version 4.83
Der Einsatz des Microsoft Clients ist nicht zu empfehlen, da z.B. hierrüber kein automatischer Zeitabgleich stattfindet, was wiederum wichtig für das Autoupdate Verhalten vom Tobit InfoCenter XP/PC ist.
- Laufwerksmapping
An dieser Stelle muss man zwischen zwei Situationen differenzieren:
- Benutzer ohne lokale Hauptbenutzerrechte
Sollte es nicht erwünscht sein, dass die Benutzer an ihren Workstations lokale Hauptbenutzerrechte haben, so ist die Verwendung eines statisches Laufwerksmappings nicht sinnvoll einsetzbar.
Das heißt konkret in diesem Fall, dass der Administrator die Installation des Tobit InfoCenter XP/PC an der Workstation aus der Netzwerkumgebung durchführt. Beim ersten Start des Tobit InfoCenters XP/PC durch den Benutzer würde dann dynamisch der Laufwerksbuchstabe Z: genutzt werden.
- Benutzer mit lokalen Hauptbenutzerechten
Hierbei ist ein einheitliches und statisches Laufwerksmapping sehr empfehlenswert, um eine saubere Client-/Server Connection sicherzustellen.
Als Administrator erzeugt man eine Batchdatei, worüber ein statisches Laufwerksmapping mittels des Befehls »NET USE M: \\SERVERNAME\DAVID« erzeugt wird. Diese Datei wird in der Systemfreigabe »Netlogon« hinterlegt. Zum Beispiel auf einem Windows 2000 Domaincontroller wäre dies das Verzeichnis »WINNT\ SYSVOL\ SYSVOL\ Domain\ SCRIPTS«.
In der Benutzerverwaltung wird nun der Namen der Batchdatei als Loginscript angeben, wodurch ein automatisches Erzeugen des Laufwerksmappings bei allen Benutzer sichergestellt wird.
Auf Windows 98/ME Clients muss der Administrator das Laufwerksmapping manuell vornehmen.
Die Installation des Tobit InfoCenter XP/PC übernimmt der Benutzer selbstständig, indem er aus dem gemappten Laufwerksbuchstaben und dort aus dem Verzeichnis »CLIENTS« die Installation mittels SETUP.EXE anstößt.
Weiterführende Hinweise:
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