Q-102.942
Include-Dateien für Sendeaufträge erstellen und hinterlegen


Frage
Problem Es sollen DvISE Befehle vor- bzw. nach einem Auftrag automatisch eingefügt bzw. ausgewertet werden.
Produkt David
Priorität keine
Effekt normal
Datum 3.12.2002

Antwort
Der Inhalt einer so genannten Include-Datei wird mit jedem Sendeauftrag abgearbeitet. Darin enthaltene DvISE-Befehle und andere Hinweise können in diesem Fall durch nochmalige Angabe im Text des Sendeauftrags überschrieben werden. Dies gilt nur für Vorab-Include-Dateien. Abschluss-Include-Befehle können auf Grund der Bearbeitungsreihenfolge nicht überschrieben werden. Darüber hinaus können Nachrichtentyp spezifische Include-Dateien erstellt werden.

Erstellung einer Include-Datei
Die Include-Dateien werden im Verzeichnis »\DAVID\APPS\FAXWARE\RESOURCE\INCLUDE «abgespeichert. Somit reicht die Auswahl einer Include-Datei in entsprechenden Menüpunkten im DvISE Service Layer oder per Befehl, um diese systematisch vor einem Nachrichtenversand auswerten zu lassen.

Eine Include-Datei muss unbedingt mittels eines ASCII-Editors erstellt werden. Falls ein ANSI-Editor genutzt wird, werden eventuelle Umlaute falsch umgesetzt. Außerdem muss die Dateierweiterung mit »*.INC« angegeben werden, da nur Dateien mit dieser Erweiterung in den diversen Dialogfenstern für die Anbindung angezeigt werden.

Anbindung einer Include-Datei
Eine Include-Datei kann entweder per Befehl oder automatisch angebunden werden. Bei der Erstellung von Nachrichten aus dem Tobit InfoCenter per FileScan- oder Queue-Services ist es möglich, mittels des Befehls »@@INCLUDE Dateiname@@« eine Include-Datei auswerten zu lassen. Wenn diese lokal auf einer Arbeitsstation oder in einem anderen Verzeichnis auf dem Server abgelegt ist, muss der entsprechende Pfad angegeben werden.

Beispiel Server:
@@INCLUDE \\SERVERNAME \DATEN \INCLUDE \NAME.INC@@

Beispiel Workstation:
@@INCLUDE C:\NAME.INC@@

In diesem Fall muss der Befehl in der Nachricht eingetragen werden, da sonst der DvISE Service Layer den Pfad nicht erkennen kann.

Die automatische Anbindung kann in folgenden Service-Layer-Menüs eingestellt werden:

  • Benutzer-Konfiguration im DvISE Service Layer (Menüpunkt »Versand«)
  • API-Services-Konfiguration im DvISE Service Layer (Menüpunkt »Erweitert«)
  • FileScan-Services-Konfiguration im DvISE Service Layer (Menüpunkt »Erweitert«)
  • Formular-Konfiguration im DvISE Service Layer (Menüpunkt »Generell«)
In diesen Menüs befinden sich in der Gruppe »Include-Datei« die folgenden Auswahl-Möglichkeiten:

Vorab Include-Datei
Vor jedem Sendeauftrag wird der Inhalt einer Vorab-Include-Datei abgearbeitet. Darin enthaltene DvISE-Befehle können durch nochmalige Angabe im Text des Sendeauftrags überschrieben werden.

Abschluss Include-Datei
Der Inhalt einer Abschluss-Include-Datei wird nach jedem Sendeauftrag abgearbeitet. Hierin enthaltene DvISE-Befehle überschreiben somit evtl. in der Vorab-Include-Datei oder im Sendeauftrag getroffene Einstellungen. Der Anwender hat also keine Möglichkeit, die Ausführung der Befehle in der Abschluss-Include-Datei zu verhindern oder zu umgehen.

Wenn mittels einer Include-Datei eine individuelle Absenderkennung mitgesendet werden soll, so ist zu beachten, dass mittels des DvISE-Befehls »@@CSID@@« diese Absenderkennung bei allen Nachrichtenarten übermittelt werden würde und es somit zu Übermittlungsfehlern kommen könnte. Um also eine variable Kennung zu ermöglichen, muss die Include-Datei wie folgt aufgebaut sein.

Beispiel:
@@CSID 089 123456 FAX@@
@@CSID richard.sander@unserefirma.com EMAIL@@

Mit diesen Einstellungen wird nun automatisch die korrekte Absenderkennung in das Fax bzw. die eMail eingetragen.

Hinweis:
Weitere Informationen zum Thema Include-Dateien erhalten Sie imKnowledgeBase Article Q-100.240.